RISA Plus

Es wird eine Neu-Analyse von Langsschnittdaten der RISA-Studie durchgeführt. RISA ist ein Längsschnitt-Forschungsprojekt, das von 2002-2013 durch die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert und am Institut für Medizinische Psychologie an der Universität Heidelberg durchgeführt wurde. RISA übersetzt sich als „Ritualdynamik und Salutogenese beim Gebrauch und Missbrauch psychoaktiver Substanzen„. Von Sommer 2002 bis Sommer 2013 sammelten Henrik Jungaberle und seine KollegInnen als Teil des DFG-Sonderforschungsbereichs Ritualdynamik (SFB 619) Feld-, Interview- und Fragebogendaten zum Gebrauch und Missbrauch psychoaktiver Substanzen. In dieser Langzeitstudie interessierten sie sich für die strukturierende Rolle von Ritualen, für kontrollierte Formen von Drogengebrauch und Informationen, die zur Verbesserung von Prävention und Harm-Reduction-Ansätzen führen (Schadensminimierung oder Safer-Use).